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Alte Bande unseres Vereins mit dem „Heimat- und Bürgerverein Kaiserswerth“ wurden erneuert, als sich am Samstag, dem 22. Mai 2010, eine Gruppe von 25 Gerresheimerinnen und Gerresheimern per Bus nach Kaiserswerth aufmachte. Hans Knaup, Stv. Vorsitzender, hatte die Details mit „Kluges Reisen“ festgelegt. Wilhelm Mayer, langjähriger Vorsitzender unseres befreundeten Vereins, empfing uns in seinem Museum und führte uns, prächtig unterstützt von Hans Essers Stadtmodell (es basiert auf dem Zustand von Kaiserswerth im 17. Jahrhunderts), durch die Geschichte des Orts: Sie beginnt mit der Klostergründung durch Suitbert, den anglo-irischen Mönch, Ende des 7. Jahrhunderts - Gerresheimer anerkennen neidlos, dass uns da zwei Jahrhunderte fehlen - , setzt sich fort in der Kaiserpfalz, die 1193 vollendet wurde, und wird bis in die Gegenwart geprägt von der Gründung der Evangelischen Diakonie durch Theodor Fliedner im Jahre 1836. Als Vorposten des Kölner Erzbischofs erlitt Kaiserswerth 1702 die Eroberung durch den Düsseldorfer Jan-Wellem. Der Lokalhistoriker und –patriot Mayer berichtet darüber kenntnis- und facettenreich; beim Rundgang konnten wir all dies an sichtbaren Bauten erfassen. Gut zweieinhalb Stunden hielten wir zusammen durch, hatten uns die Pause auf dem Markt bei Speis und Trank redlich verdient, ehe es per Schiff zurück zum Düsseldorfer Schlossturm
ging, wo uns in der Event-Stadt die Jazz-Rallye erwartete. – Ein schöner Ausflug, bei bestem Wetter, der allen Spaß machte.
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