|
Bürgerverein auf Tagesausflug nach Linz am Rhein am Montag 18. Juli 2011 Eine gelungene Reise war das per Bus und Schiff mit 36 Gerresheimerinnen und Gerresheimern. Der Montag erwies sich dann doch als richtig gewählt: das Wetter stimmte, und Linz wäre am Wochenende sicher recht überlaufen gewesen. So konnten wir die Fahrt an Bord der prächtigen „Rheinprinzessin“ von Bonn bis Linz voll genießen, bekamen dort angelangt schnell unser Essen im alten „Brauhaus“ mit Blick auf den Rhein. Stadtführer Fritz Ockenfels bot uns einen Gang durch die Altstadt bis hinauf zu den Höhen bei seiner ebenso amüsanten wie informativen Führung. Wir entdeckten manche Gemeinsamkeiten zwischen Linz und Gerresheim: Linz wurde erstmals 874 urkundlich erwähnt, unser Damenstift soll Gerrich um 870 gegründet haben. Die wunderbare Pfarrkirche St. Martin (1206 – 1214 erbaut) zeigt Merkmale eines ähnlichen romanisch-gotischen Übergangsstils wie unsere St. Margareta in Gerresheim. Hochwassermarkierungen am Rheintor, Fachwerkhäuser aus alter und neuerer Zeit mit ihren Sinnsprüchen voller Weisheit und Witz, Stadttore und einfallsreich gestaltete Plätze, weite Blicke von oben herab in Rheintal konnten wir entdecken. Freundlich wurden wir im Rathaus (16. Jahrhundert) empfangen vom Stellvertretenden Bürgermeister Heinz Paffhausen und dem Stadtmanager Thomas Herschbach. Dazu gab’s ein gutes Tröpfchen! Dr. Ohneck als Vorsitzender BHV dankte artig für die Einladung. Die historischen Linzer Wurzeln des Ritters Gerrich und seiner Tochter Reginbierg, der ersten Äbtissin in unserem Gerresheimer Damenstift, wird uns das Stadtarchiv von Linz noch erläutern, wie uns versprochen wurde. Die Reise war umsichtig vorbereitet vom Stellvertretenden Vorsitzenden Hans Knaup zusammen mit dem Reisebüro Kluge. Grüße unseres Bezirksvorstehers überbrachte Willi Döring als sein Stellvertreter. – Wir sehen die Fahrt als Beitrag unseres Vereins zur Verfestigung der Beziehungen zwischen Gerresheim und dem reizvollen Linz, der „bunten Stadt am Rhein“, an, der sich einreiht in die schon zahlreichen Kontakte zwischen beiden Seiten, auch wenn es noch keinen durchgeplanten „Gerrich-Pfad“ gibt. Es hat uns allen Spaß gemacht. Dr. W. Ohneck
|